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Studium...

 

Zur Zeit wird die Seite zum Studium ein wenig umgebaut. Die Studienordnung zum BA Politikwissenschaften und auch zum MA Politische Kommunikation wurden vor wenigen Semestern geändert. Ich selbst habe noch nach den Vorgänger-Studienordnungen zu denen studiert, die jetzt gültig sind, insofern waren die Ausführungen über das Studium veraltet. Mit den neuen Studienordnungen werde ich mich noch befassen. Geplant ist auch ein Vergleich mit den Studienordnungen, zu denen ich studiert hatte.

Wesentlich ist, daß bei den neuen Studienordnungen bereits im Vorfeld des Bildungsstreiks aufgegriffen wurde, was allerdings auch schon zu der Zeit kritisiert wurde: Die Prüfungsdichte wurde reduziert. Nach den derzeit gültigen Studienordnungen sind nicht mehr so viele Einzelleistungen nötig wie bei den Vorgänger-Ordnungen. In Diskussionen noch in den Seminaren, an denen ich auch teilgenommen hatte, wurde allerdings auch kritisiert, daß die Studienordnung zur gleichen Zeit reformiert wurde, zu der die ersten Studenten mit den neuen Abschlüssen in den Arbeitsmarkt gingen. Hier wurde auch argumentiert, daß man zunächst erst mal hätte evaluieren können, wie die Studienabschlüsse am Arbeitsmarkt aufgenommen werden.

Auf der anderen Seite war die Güterabwägung, die da getroffen wurde, durchaus korrekt: Es waren eindeutig zu viele Prüfungen und Einzelleistungen zu erbringen, was sich auch darin wiederspiegelte, daß viele Studenten statt der eigentlich veranschlagten sechs Semester tatsächlich acht und mehr Semester studiert hatten. Insofern bestand Handlungsbedarf, der nicht erst noch eine langwierige Evaluation vertragen hätte. Mehr dazu wird auf dieser Seite zu lesen sein, wenn ich mich in die neuen Studienordnungen eingearbeitet habe.

 

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zwischen advokatorischem Think Tank und Lobbygruppe

 

Über den Grin-Verlag ist seit Anfang April meine Master-Arbeit mit dem Titel »Die INSM zwischen advokatorischem Think Tank und Lobbygruppe« zu beziehen. In dieser Master-Arbeit steht die Frage im Mittelpunkt, ob die von den Arbeitgebern der Metall- und Elektroindustrie finanzierte Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft den (advokatorischen) Think Tanks oder den Lobby-Gruppen zuzuordnen ist. Zur Beantwortung dieser Frage werden zunächst Unterschiede zwischen (advokatorischen) Think Tanks und Lobbygruppen untersucht. Unterschieden wird zudem zwischen Lobbyismus und Interessenvertretung. Hinsichtlich eines deutschen Begriffs für advokatorische Think Tanks wird in der Arbeit der von Winand Gellner 1995 aufgegriffene Begriff der »interessengebundenen Ideenagentur« aufgegriffen.

Im folgenden Abschnitt wird die INSM als solche untersucht: Ihr Aufbau, ihre Methoden, ihre Strategie in der Öffentlichkeit. Dabei wird sowohl das System der Botschafter betrachtet als auch verschiedene Studien und Rankings der INSM beleuchtet. In einem Kapitel wird auch auf das Problem des PR-Journalismus eingegangen und folgerichtig spielt auch der Umgang der INSM mit den Medien eine Rolle. Dabei wird nicht nur geschaut, welche Wege die INSM nutzt, um ihre Botschaften in die Medien zu transportieren, sondern auch der Umgang der INSM mit kritischer Berichterstattung über diese interessengebundene Ideenagentur als solche.